📓 Dal taccuino di Quotidea
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Ich habe entdeckt, dass es eine Ahornsirup-Mafia gibt. Und leider meine ich das todernst.
Fast dreitausend Tonnen verschwunden, Fässer voller Wasser und ein Millionenraub, der wie das Drehbuch einer Komödie wirkt.
Gestern dachte ich noch, mit den drei Tresoren in Garlasco hätte ich genug erlebt.
Offensichtlich nicht. 😂
Denn heute habe ich herausgefunden, dass es in Kanada jemandem gelungen ist, fast dreitausend Tonnen Ahornsirup zu stehlen.
Ja, Sie haben richtig gelesen.
Sirup.
Das Zeug für die Pancakes.
Und schon an dieser Stelle musste ich anfangen zu lachen.
Dann habe ich entdeckt, dass es in Québec tatsächlich eine gigantische Ahornsirup-Reserve gibt. Praktisch eine Bank, nur dass dort statt Goldbarren endlose Reihen von Fässern lagern.
Und irgendjemand muss sie wohl eines Tages angesehen und sich gedacht haben:
„Wisst ihr was? Wir nehmen das einfach alles mit.“
Dumm nur, dass ein volles Fass mehr als 270 Kilo wiegt.
Man spaziert also nicht einfach rein, klemmt sich zwei davon unter den Mantel und rennt los.
Hierfür brauchte man Lkw, Lagerhallen, Umfüllanlagen, Abnehmer und wahrscheinlich auch jemanden, der verdammt gut mit Excel umgehen kann. 😂
Der beste Teil ist jedoch: Um den Diebstahl nicht sofort auffliegen zu lassen, leerten sie einige Fässer, füllten sie mit Wasser und stellten sie wieder an ihren Platz.
Also im Grunde der Trick mit der leeren Packung, die man wieder zurück in die Speisekammer stellt.
Nur dass statt zwei Keksen Millionen von Dollar fehlten.
Und das Ganze ging monatelang so weiter.
Bis ein Inspektor bei einer Kontrolle den Fuß auf ein Fass setzte und dieses sich bewegte.
Merkwürdig, denn ein volles Fass wiegt so viel wie ein halbes Wohnzimmer.
Sie kontrollierten es.
Es war leer.
Und damit kam alles ins Rollen: Ermittlungen, Lastwagen, Verhaftungen, Sirup, der außerhalb von Québec landete, und ein Gerichtsverfahren, das es bis vor den Obersten Gerichtshof von Kanada schaffte.
Ich rekonstruiere gerade alles für Quotidea, und je weiter ich komme, desto mehr wird mir klar, dass diese Geschichte keine Fiktion braucht.
Die Realität hat das schon erledigt.
Aber ich schwöre euch, eine Frage verfolgt mich, seit ich damit angefangen habe:
Wie zum Teufel stiehlt man fast dreitausend Tonnen Sirup, ohne halb Québec klebrig zu hinterlassen? 😂🍁
Wenn jemand eine ernsthafte Theorie hat, ich höre zu.
Falls eure Theorie allerdings Waffeln, Lastwagen und Leute mit am Asphalt festklebenden Schuhen beinhaltet, ist das auch okay. 😅
💡 La storia continua su Quotidea.it
Questo è il mio taccuino: appunti, domande e retroscena delle storie che sto seguendo.
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